Der Wohmobil-Check vor dem Urlaubsantritt und die Gesetze

Der Wohmobil-Check vor dem Urlaubsantritt und die Gesetze

Immer mehr entscheiden sich für Freiheit pur, wenn es in den wohlverdienten Urlaub geht. Heute hier und morgen dort – das ist der Wunsch vieler. In Erfüllung geht dieser mit einem Urlaub im Wohnmobil. Ein solcher Urlaub bietet nicht nur Freiheiten, sondern auch Vorteile.

Unabhängig Urlaub machen – immer mehr Reiselustige kommen auf den Geschmack

Total unabhängig sein. Der Tag beginnt mit dem Blick auf das Meer oder die Berge, ein kurzer Stopp und die Aussicht genießen, einfach so leben, wie man möchte und das zu machen, woran man Spaß hat – sprich in den Tag hinein. Genau solch ein Urlaub ist mit einem Wohnmobil möglich – sei es geliehen oder mit dem eigenen.

Der Urlaub mit dem Camper liegt voll im Trend, doch bevor es auf die Reise geht, steht der Sicherheitscheck an, das gilt vor allem für diejenigen, die ein solches rollendes zu Hause ihr Eigentum nennen. Denn in den kälteren Monaten seht das Gefährt und wird somit längere Zeit nicht bewegt. Vom TÜV Süd wird daher der Rat gegeben, die Reifen zu prüfen, die durch das lange Stehen in Mitleidenschaft gezogen werden. Sind die Reifen älter als sieben Jahre, gehören diese ersetzt.

Der nächste Punkt gilt der Beleuchtung und der Batterien. Funktioniert noch alles? Falls Teile der Beleuchtung oder Elektrik nicht funktionieren sollten, dann kann dies an einer defekten Glühbirne oder Sicherung liegen. Zurückgeführt werden könnte dies auch auf oxidierte Kontakte, wo gutes Kontaktspray hilft, welches ebenfalls präventiv aufgesprüht werden kann. Ebenfalls wird ein Blick auf die Komponenten der Gasanlage empfohlen und hier insbesondere auf die Schläuche. Denn Kälte und Alter können zu Rissen und Beschädigungen führen.

Sollte die Elektrik nicht funktionieren, könnte das Steuergerät defekt sein. In dem Fall helfen Profis, die sich auf die Reparatur & Diagnose von Steuergeräten fokussiert haben. Ebenfalls vor der ersten längeren Fahrt ist, ein einfacher Bremstest auf der Straße empfehlenswert. Dabei wird getestet, ob die Bremsen noch gut greifen. Wer nicht sicher ist, der kann diese Überprüfung den Fachleuten überlassen.

Geht es mit einem Anhänger auf große Fahrt, gilt es die Auflaufbremse zu überprüfen. Dafür den Wohnwagen ankoppeln, die Bremse ziehen und die Kupplung langsam kommen lassen und auf Funktion hin zu überprüfen.

Die Gesetzeslage beachten & den richtigen Stellplatz finden

Das enge Hotelzimmer gegen das eigene Wohnmobil tauschen – diese Art Urlaub wird immer beliebter, vor allem seit Corona. Doch nicht überall darf das Wohnmobil abgestellt werden, da Wild campen in Deutschland nicht erlaubt ist. Für eine Nacht bzw. eine Zeitdauer von bis zu zehn Stunden ist es jedoch erlaubt, das Wohnmobil abzustellen, und zwar dort, wo es nicht ausdrücklich verboten ist. Das Übernachten auf der Autobahnraststätte ist prinzipiell erlaubt, wobei die Beschilderung zu beachten ist. So dürfen die Parkplätze, die ausschließlich für Pkw ausgewiesen sind, dürfen nicht genutzt werden und die LKW-Parkplätze sind die Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen vorbehalten.

Damit klingt die Regel einfach, aber vor Ort kann sie sich als kompliziert erweisen. Denn in Europa sind die Regeln sehr unterschiedlich. Das, was in Deutschland erlaubt ist, das kann in anderen Ländern verboten sein. So darf in manchen Ländern nicht entlang der Straße geparkt werden, sondern lediglich auf extra ausgewiesenen Parkplätzen. Das wilde Campen wird in anderen Ländern vielerorts akzeptiert. Ähnliche Regeln wie in Deutschland gelten in Belgien, Italien und Dänemark. Wer seinen Urlaub in Italien verbringt, der sollte auf Verbotsschilder achten, denn besonders in den touristischen Gebieten ist es nicht erlaubt, Wohnmobile abzustellen. Anders in Frankreich dort dürfen die Wohnmobile lediglich auf ausgewiesenen Stell- und Campingplätzen abgestellt werden.

Wild campen in Europa

Das Angebot an Camping- und Stellplätzen in Europa ist in den letzten Jahren gewachsen. Besonders in den Regionen, die touristisch gut erschlossen sind und wo viele und gute Campingplätze vorhanden sind, ist es strikt verboten, außerhalb der Plätze zu übernachten. Wildcamper werden ebenso wenig gern gesehen in Naturschutzgebieten oder Nationalparks. In den seltensten Fällen gibt es allgemeingültige Gesetze für das ganze Land und so sollten sich Camper in jedem Fall über die Vorschriften informieren. Entweder bei den örtlichen Behörden oder der Tourist-Information.

Wen es beispielsweise in die Niederlande zieht – der Camping-Nation schlechthin – für den gilt es, auf das strikte Freistehen-Verbot zu achten. Wird außerhalb eines Camping- oder Stellplatzes genächtigt, der muss damit rechnen, in der Nacht von Beamten geweckt zu werden, um dann des Platzes verwiesen zu werden. Offener stehen die Belgier dem Wild campen gegenüber. Sofern es kein Verbotsschild gibt, dass explizit darauf hinweist, ist das Übernachten im Camper erlaubt. Aber auch hier ist Vorsicht geboten, denn je nach Region kann es auch hier Einschränkungen geben. Das Freistehen mit dem Camper entlang der Küste und in Flandern ist komplett verboten.

Vielerorts in Europa verhält es sich ähnlich. Die allgemeingültigen Gesetze existieren nur selten, mit denen das Freistehen im Land geregelt wird. Es sind vielmehr die Gemeinden und Kommunen, von denen die Vorschriften individuell erstellt werden.

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