Flugzeug 660x330 - Handgepäck im Flugzeug: Was ist erlaubt und was nicht?

Handgepäck im Flugzeug: Was ist erlaubt und was nicht?

Ob auf der Geschäftsreise oder einfach auf dem Weg in den Urlaub – viele Menschen nutzen für ihre Reise das Flugzeug. Dies ist nicht nur bequem, sondern um ein vielfaches schneller als die Reise mit dem eigenen Auto, dem Bus oder der Bahn. Doch bei der Flugreise, sollte nicht unachtsam gepackt werden, sondern es ist wichtig, zu prüfen, welche technischen Geräte erlaubt sind. Das erspart nicht nur Scherereien, sondern auch eine Menge Geld, denn bekannterweise wird das, was nicht mit in das Flugzeug darf, konfisziert.

EU-Richtlinien für das Handgepäck

In den vergangenen Jahren wurden einige Gesetze erlassen, um die Sicherheit an Bord eines Flugzeuges zu erhöhen. Zudem wurden Richtlinien aufgestellt, die genau regeln, welche Gegenstände in der Flugzeugkabine verboten sind. Während die EU-Richtlinie die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck regelt, gibt es noch eine ganze Liste von Dingen, die keinesfalls ihren Platz im Handgepäck finden dürfen.

Besser ist es, im Zweifelsfall und wenn diese Dinge nicht während des Fluges benötigt werden, im Check-in-Gepäck zu verstauen. Selbst wenn Nagelscheren bis zu 6 cm prinzipiell im Handgepäck erlaubt sind, so kommt es dennoch an den Sicherheitskontrollen hin und wieder zu Diskussionen und somit zu Verzögerungen. Wer Pech hat, der muss das gute Stück abgeben mit der Folge, dass dieses vernichtet wird.

Sicherheitskontrolle – zeitaufwendig und oft ein nerviges Prozedere

Neben dem Check-in zählt die Sicherheitskontrolle am Flughafen sicherlich zu den zeitaufwendigsten Prozeduren, die zudem oft sehr nervig sein kann. Doch wer mit dem Flugzeug sein Ziel erreichen möchte, der muss diese über sich ergehen lassen. Reicht es vielerorts aus, elektronische Artikel und Flüssigkeiten in eine der vorgesehenen Boxen zu legen, müssen an anderen Orten, sogar Gürtel, Uhren und sogar die Schuhe ausgezogen werden. Ist die Sicherheitskontrolle vorüber, dann wird alles schnell gegriffen und wieder verpackt. Mit offenen Schnürsenkeln und oft „schlechter Laune“ geht es dann Richtung Gate.

Oder doch nicht? Denn oft passiert es, dass das Handgepäck durchgecheckt wird, da beim Scan etwas aufgefallen ist. Doch dabei sollte stets bedacht werden, dass die Sicherheitskontrolle am Flughafen, wie der Name bereits verrät, der Sicherheit der Flugreisenden dient. Also bringt es nichts sich über das Prozedere zu beschweren oder sich über die Anweisungen des Personals hinwegzusetzen. Denn das Sicherheitspersonal versteht keinen Spaß. Wird gesagt, dass die Flasche Wasser in den Müll muss, dann hilft auch kein Diskutieren mehr. Selbst lügen oder etwas zu verschleiern ist nicht hilfreich, sondern besser ist es, alle Fragen ehrlich zu beantworten. Denn wenn man Pech hat, dauert die Sicherheitskontrolle wesentlich länger und es werden unangenehme Fragen gestellt. Das Beste ist es höflich zu bleiben. So kann die Sicherheitskontrolle in den meisten Fällen problemlos gemeistert werden, sodass es dann schnell und guter Laune zum Gate geht.

Laptop, Tablet, Smartphone & Co. – wenn der Akku den Geist aufgibt

Vor 10 oder gar 20 Jahren gab es keinerlei Diskussion: Das Handy musste vor dem Flug ausgeschaltet und im Handgepäck verstaut werden. Erst nach dem Landen war es erlaubt dieses wieder hervorzuholen. Aber die Zeiten haben sich geändert. Denn heute reisen die Menschen mit deutlich mehr technischen Geräten und Zubehör. Für all diese gelten ganz eigene Vorschriften, egal ob Smartphone, Tablet, Smartwatch, Bluetooth-Kopfhörer, Powerbank oder Selfie-Stick. Nicht alles darf mit ins Handgepäck.

Die Powerbank ist eines der elektronischen Geräte, das ins Handgepäck gehört. Aber dabei gelten einige Sonderbestimmungen, auf die es zu achten gilt. Grundsätzlich ist eine Powerbank nur im Handgepäck erlaubt. Dabei handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme, da es möglich ist, dass das Lithium-Ionen-Akku bei einem Defekt in Brand gerät. Sollte eine Powerbank im Koffer entdeckt werden, dann wird diese konfisziert. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Größe. So schreibt der Dachverband der Airlines IATA vor, dass eine Powerbank, die im Flugzeug als Handgepäck mitgeführt wird, maximal eine Kapazität von 100 Wattstunden (circa 20.000 mAh) aufweisen darf.

Sollten die Wattstunden nicht angegeben sein, dann können diese aus den restlichen Daten berechnet werden. Doch es gilt grundsätzlich „Vorsicht ist besser als Nachsicht“. Wer unsicher ist, der sollte vorab prüfen, was erlaubt ist.

Für die Reisenden, die auf Nummer sichergehen wollen und sogar ihr Laptop mit der Powerbank laden wollen, gilt, dass diese sehr nah an die 100 Wh Grenze gehen müssen. Eine Powerbank mit einer max. Kapazität von 27.000 mAh wiegt um die 500 bis 800 Gramm. Mit diesen ist es möglich, sogar kleinere Laptops dank des USB Typ C Anschlusses. Doch als Dauerlösung ist dies nicht zu empfehlen.

Die weiteren Begrenzungen für Powerbanks im Handgepäck

In Bezug auf die Powerbanks gibt es ganz verschiedene Begrenzungen, die teilweise von den Auflagen des Flughafens oder der Airline abhängig sind. Einige Fluggesellschaften erlauben bspw. nur eine Powerbank pro Person und andere Flughäfen schreiben vor, dass die Powerbanks über eine CE-Kennzeichnung verfügen müssen. Allerdings verfügen die meisten der Produkte, die nach den europäischen Standards gefertigt sind über diese Kennzeichnung.

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